Dienstag, 25. März 2014

Was hat die Insolvenz eines Computerhändlers mit dem Bundesrechenzentrum zu tun? Bankruptcy of a pc-dealer

In diesen Tagen erschüttern Meldungen von Insolvenz den österreichischen Arbeitsmarkt und die Wirtschaft.

Besonders interessant ist dabei zu erwähnen, dass die Gründerin des Computerwaren-Geschäftes DITECH auch im Aufsichtsrat des Bundesrechenzentrums sitzt.

Also: Wer solche Leute im Aufsichtsrat eines Unternehmens hat, das im Eigentum des Staates ist, braucht natürlich kein genaues Controlling oder Planung. Was ist denn das überhaupt fragen so manche, die dann wegen fahrlässiger Krida vor dem Richter (der Richterin) stehen. 


DI Tech: Hoch gelobt und tief gefallen: Ein typisch österreichisches (Einwanderer-) Schicksal 

Es wird einem ja alles in den Schoß gelegt. Man wird vom ORF hochgehoben (auch wenn man nicht so gut Deutsch kann, wird man vor den Wahlen bei Ingrid Turnher in den Ring geschickt gegen einen Rechtspopulisten), die Schulterklopfer von der Wirtschaftskammer heben das "gelungene Modell für Integration" von einem Medientermin zum anderen Medientermin. Bei so viel Medienhype kann man als Geschäftsführer dann auch schon einmal übersehen, dass es mit der Firma und mit den Einnahmen bergab geht.


Man hört, dass ein "polnischer Investor" (liegt Polen eigentlich bei der Krim?) das Unternehmen DI TECH für einen Euro kaufen will. Das erinnert doch stark an den Hypo-Deal, als die Republik Österreich im Dezember 2009 die Hypo Alpe Adria-Anteile von der Bayerischen Landesbank für symbolische drei oder vier Euros kaufen musste (und natürlich auch die Schulden übernehmen musste, weil die Bayern eben die besseren Juristen haben).

Aber trotzdem können wir subsummieren, dass der/die/das Bundesrechenzentrum die KOMPETENSTEN AUFSICHTSRÄTE hat - vor allem was das Geld ausgeben betrifft.



Was passiert aber mit dem Anlagevermögen und dem Umlaufvermögen einer insolventen Firma?

Bei DI Tech gibt es da einiges, z.B.

1. Notebooks - Stand-PCs - Flat screens
2. Smartphones und Tablets
3. Smart TV-Devices
4. Festplatten
5. PC-Komponenten
6. Hardware und Software

Sicher wartet man in Polen schon auf günstige Software und Hardware. Auch im Bundesrechenzentrum werden ja Österreichs Milliarden auf

S oftware
A us
P olen (oder Pakistan)

abgerechnet. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Wahrscheinlich hat Frau Izdebska deswegen den Job als Aufsichtsrätin im Bundesrechenzentrum erhalten - vielleicht auch wegen der Nato-Zahlungen über Polen, da muss man perfekt polnisch können. Da genügt es nicht, beim Fleischer, einfach nur eine POLNISCHE bestellen zu dürfen. Die Dame kann kaum einen ganzen deutschen Satz richtig herausbringen (wie in der Diskussion mit HC Strache eindeutig unter Beweis gestellt wurde), hat angeblich Dolmetsch studiert (vielleicht Computer-Sprachen???) und ist für Controlling und Planung nicht zuständig. Der Aufsichtsrat hat ja in Österreich nicht wirklich eine Funktion, außer jene, dass man eben für die eine oder andere Unterschrift unter ein nicht gelesenes/verstandenes Schriftliches-Dokument, tausende von Euros abkassiert.

Österreich rechnet mit uns - es grüßen die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat 
Wenn man im Aufsichtsrat eines österreichischen Staatsunternehmens ist, muss man nicht unbedingt wissen, was eine GMBH ist. Das beweist auch der Buchhaltungsskandal rund um das Wiener Burgtheater.

Interessant ist, dass die alten PCs aus dem Bundesrechenzentrum bzw. dem Handelsgericht (als es von der Riemergasse in die Marxergasse übersiedelte) zu Hauf nach Kroatien (zu einem symbolischen Preis versteht sich) zu treuen Händen von Frau Ana A. (einer Mitarbeiterin des Bundesrechenzentrums) transportiert wurden.



Frau Ana A. hat eine große Verwandtschaft in Kroatien, rund um Zadar.

Da wollen wir von der österreichischen Nachbarschaftshilfe doch nicht so gnausrig sein. Diese PCs sind vielleicht noch mit einem Dienstauto des Bundesrechenzentrums gratis nach Kroatien transportiert worden.

DI Tech und Bundesrechenzentrum

Die Polen werden sich sicher auch freuen, wenn sie nagelneue PCs, Hard- und Software geschenkt bekommen.
Vielleicht fällt auch für das Bundesrechenzentrum von DI Tech das eine oder andere Gerät gratis ab.
Wir wollen doch nicht so gnausrig sein.

Nachbarschaftshilfe ist immer gefragt.
Frau Izdebska sollte vielleicht doch noch einen Kurs für

Hardware und

S oftware
A aus
P olen

machen. Sie kann sich ja schon mal beim AMS-Frühwarnsystem anmelden.



Bei der

S oftware 
a us 
P olen 

gibt es auch ein ganz tolles Modul, das heißt

SAP-CO

Conclusio: Sind wir froh, dass man für einen Job im AUFSICHTSRAT DES BUNDESRECHENZENTRUM keine betriebswirtschaftliche Ausbildung benötigt, sondern nur ein kurzes Briefing beim ORF und bei Ingrid Turnher, um gegen Strache zu posten. Natürlich benötigt man auch keine betriebswirtschaftliche Ausbildung, um ein Unternehmen zu gründen und PCs, Notebooks, Hard- und Software, Flat Screens und Netzwerk-Lösungen aller Art in den Osten zu verschenken. Wir ÖsterreicherInnen waren doch schon immer großzügig beim Verschenken unseres Anlage- und Umlaufvermögens. Und wenn wir nicht willig waren, so hatten wir noch immer SAP (Software aus Pol(l)en schafft SUMME ALLER PROBLEME. 
Na ja, die Wirtschaftskammer wird keine Freude haben. 
Offen bleibt auch, was in diesem Aufsichtsrat der Bundesrechenzentrum GmbH alles vertuscht werden muss (ansonsten würde man nicht solche Dilettanten in der Aufsichtsrat der Brz GmbH berufen) Horror.....Felix Austria Ade oder Tschüss mit B (r) z....




SAP - Modul CO 

Das Controlling stellt Informationen für Entscheidungen des Managements bereit. Es dient der Koordination, Überwachung und Optimierung aller ablaufenden Prozesse innerhalb eines Unternehmens. Dazu werden der Verbrauch an Produktionsfaktoren sowie die vom Unternehmen erbrachten Leistungen erfaßt.

Neben der Dokumentation der tatsächlichen Ereignisse ist die Planung eine Hauptaufgabe des Controllings. Durch den Vergleich der Istdaten mit den Plandaten können Abweichungen ermittelt werden. Aufgrund solcher Abweichungsermittlungen kann steuernd in die betrieblichen Abläufe eingegriffen werden.
Erfolgsrechnungen, wie die Deckungsbeitragsrechnung, dienen der Kontrolle der Wirtschaftlichkeit einzelner Teilbereiche sowie des gesamten Unternehmens.

Integration


Das Controlling (CO) und die Finanzbuchhaltung (FI) sind im SAP-System als eigenständige Anwendungskomponenten realisiert. Zwischen diesen Komponenten findet ein regelmäßiger Datenaustausch statt.

So fließen alle kostenrelevanten Daten automatisch von der Finanzbuchhaltung in das Controlling. Dabei werden die Kosten und Erlöse verschiedenen CO-Kontierungsobjekten zugeordnet (z.B. Kostenstellen, Geschäftsprozessen, Projekten oder Aufträgen). Die relevanten Konten der Finanzbuchhaltung werden im Controlling als Kostenarten bzw. Erlösarten geführt. Die Werte des Controllings und der Finanzbuchhaltung können so verglichen und abgestimmt werden.

Quelle: AMS-Kurs 

Kommentare:

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  2. Vielleicht hat die Dame aus Polen im Aufsichtsrat der Bundesrechenzentrum GmbH die Aufgabe, die Nato- und EU-Zahlungen zu koordinieren. Somit scheint sie gewohnt zu sein, in Milliarden zu denken (und diese beim Fenster hinaus zu werfen). Leider hat jetzt niemand von ihren Förderern das nötige Kleingeld um ihre Firma zu retten. Eigenartig scheint es aber trotzdem, dass Günstlinge mit Immigrationshintergrund plötzlich im Aufsichtsrat der Bundesrechenzentrum GmbH aufscheinen, obwohl sie betriebswirtschaftlich eine Niete sind und kaum der deutschen Sprache mächtig sind. Das mit den Computer-Geschenken aus dem Bundesrechenzentrum an Kroatien ist nicht so schlimm, da sind ja angeblich noch ganz andere Geschenke in den Mülltonnen transportiert worden. Aber das ist eine andere Geschichte. Polen ist seit 1999 bei der Nato (also kurz vor dem Kosovo-Krieg beigetreten), Kroatien und Albanien 2009. Honni soit qui mal y pense. BELLA GERANT ALII , tu felix Austria nube SAP (Software aus Polen). Es gilt natürlich die immerwährende Unschuldsvermutung!

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  3. Danke für den Artikel. Ich als Controller finde das natürlich sehr spannend und würde gerne mehr Infos erfahren :-) Lg

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