Mittwoch, 26. Dezember 2012

Bauernopfer - chess victim


Als Bauernopfer bezeichnet Wikipedia …….

Unter Bauernopfer versteht man im Schachspiel die freiwillige Preisgabe eines Bauern mit dem Ziel, ein anderweitiges Äquivalent bzw. einen Vorteil zu erlangen. Motive dazu sind beispielsweise das Öffnen von Linien oder Diagonalen, das Zerstören günstiger gegnerischer Bauernstrukturen, das Aufreißen der gegnerischen Königsstellung oder eine Feldräumung. Im Defensivspiel kann auch die Verminderung eines unvermeidlichen Nachteils Anlass für ein Bauernopfer sein, wenn der Verlust eines Steines droht und ein Schlagen einer eigenen Figur durch den Gegner nur durch die Preisgabe eines Bauern verhindert werden kann. Da beim Schach das Übergewicht von einem Bauern einen partieentscheidenden Vorteil darstellen kann, muss der erzielte Vorteil (die Kompensation) in jedem Fall ausreichend hoch sein.

Allgemeinsprachlich wird der Begriff oft im übertragenen Sinne verwendet, wenn etwas (vorgeblich) Nachrangiges geopfert wird, um etwas Höherwertiges zu erhalten oder zu stärken. Beispielsweise kann so eine Person bezeichnet werden, die bei Verhandlungen über Postenbesetzungen nicht zum Zug kommt, weil ihre Unterstützer dies als notwendige Konzession an die Verhandlungsgegner ansehen. Auch wendet man den Begriff in Fällen an, in denen hochrangigen Amtsträgern, oft Politikern, die Verantwortung für einen vermeintlichen Missstand zugeschrieben wird und der Amtsträger darauf hin einen leitenden Untergebenen entlässt statt selbst zurück zu treten.

Heute möchte ich mir einmal näher ansehen, welche Menschen die österreichische Bundes- und Landesbuchhaltung so als Bauernopfer auf den Marktplatz der österreichischen Medien und Gerichte führt:

  1. Wolfgang W.: Herr Wolfgang war ein kleiner Buchhalter im Bundessozialamt in Wien-Babenbergerstraße, höchste abgeschlossene Schule im besten Fall Handelsschule oder kaufmännische Lehre. Da kommt im Jahr 2000 das Projekt Bundeshaushaltsverrechnung auf SAP gerade richtig, da kann man aufsteigen und mehr verdienen im Sinne „Mach Geld, mach mehr Geld, mach dass andere Geld machen“. Als erstes Rollout für SAP war das Bundesministerium für Soziales und dessen nachgeordnete Dienststellen wie eben das Bundessozialamt vorgesehen. Da wurden dringendst KEY-User gesucht, denen als kleine Buchhalter große Aufstiegsmöglichkeiten versprochen wurden. Ein solcher war auch Herr Wolfgang, der die vom Regierungswechsel im Jahre 2000 (ÖVP-FPÖ-Koalition unter Kanzler Schüssel) frustrierten roten Beamten im Sozialministerium wieder auf Vordermann und Vorderfrau bringen sollte. Die meisten Beamten waren über Jahrzehnte pragmatisiert und schoben eine ruhige Kugel im Ministerium. Nebstbei war Herr Wolfgang W. auch noch im Aufsichtsrat der WIEN Süd, einer großen Wohnbaugenossenschaft im Süden von Wien. Sie fragen sich, warum ein kleiner Handelsschüler so tolle Positionen erwerben kann: Nun in Wien-Liesing wuchs in derselben Partei auch ein Bundeskanzler und eine Bundesministerin heran. „Freundschaft“ unter Genossen eben – da werden die Posten unabhängig von Ausbildung oder Universitätsstudium hin- und hergereicht innerhalb der Partei. Man wohnt günstig am Stadtrand von Wien und nachdem die Buchhaltung aller Bundesministerin auf SAP (BWL-Software) umgestellt war, zog auch Herr Wolfgang W. als Abteilungsleiter für das Rechnungswesen des ARBEITSMARKTSERVICE am 1.Januar 2005 in die neue Buchhaltungsagentur (Rechnungswesen-Cluster der Bundesministerien und nachgeordneten Dienststellen) des Bundes in Wien-Dresdner-Straße. Nach der Migration vom alten Budgetverrechnungssystem auf SAP kannte sich ohnehin keiner mehr aus und bei dem großen Budget des Bundesministeriums für Soziales und der AMS-Stellen in Österreich war einiges Geld locker zu machen. So begann man also recht früh (der grüne Karl Öllinger meint sogar schon 2005 – deswegen verliert er jetzt auch sein Nationalratsmandat) Schuldscheine der Republik zu fälschen und Millionen aus dem AMS-Budget auf dubiose Konten unter anderem in der Schweiz und eines AMS-Kursinstitutes zu verschieben.
Damit alles seine Ordnung hat, hat man die Geschäftsführerin der Buchhaltungsagentur im Sommer 2008 einfach in der Versenkung verschwinden lassen und es wurde ein dubioser Ministerialrat aus dem Bundesministerium für Finanzen interimistischer Leiter der Buchhaltungsagentur in Wien.

Österreich muss ja international Kriege finanzieren und außerdem dürfen die WARCHESTS dieser Welt (die die Finanzen einer großen Psychosekte aufbessern) auch nicht leer ausgehen. Damit das auch weiterhin so bleibt, hat der Finanzminister ebenfalls im Sommer 2008 frühzeitige Neuwahlen ausgerufen und einen Handlanger aus dem Ministerium – bevor er das Ministeramt verließ – zum Leiter der Buchhaltungsagentur bestellt.

Bauernopfer Wolfgang

Der Bruder des Sozialministers war und ist Geschäftsführer des österreichischen Arbeitsmarktservice. Dieser Sozialminister war früher übrigens Landesrat in Salzburg, worauf wir beim Bauernopfer und Bauernmädel Monika R. aus Salzburg noch zurück kommen werden.

Nun suchte man also in diesen Herbstmonaten des Jahres 2008 fieberhaft im Finanzministerium und AMS nach einem Bauernopfer. Dieses fand man in Wolfgang W: Wieder einmal das Match Schwarz gegen Rot.

Nur wenige hatten im Bundesministerium für Finanzen, Bundesrechenzentrum (wo die SAP-Systeme gewartet werden) und der Buchhaltungsagentur noch den Überblick, wie die Millionen hin- und hergeschoben werden und welche österreichischen Steuermillionen auf welchen Konten landen.
Einer davon war im BMF, ein anderer Herr über alle SAP-Systeme im Bundesrechenzentrum, übrigens kein Wirtschaftsinformatiker, sondern ausgebildeter Nachrichten-Geheimdienst-Techniker – im Auftrag der Warchests dieser Welt.

Nun die Geschäftsführerin der Buchhaltungsagentur hatte man im Sommer 2008 schon unauffällig verschwinden lassen, ein Mitwisser aus dem Finanzministerium wurde Leiter der Buchhaltungsagentur und als sich die verschwundenen Millionen und gefälschten Schuldscheine durch Nachfragen und Urgieren internationalen Banken und Kreditinstitute nicht mehr verheimlichen lassen konnten, wählte man den Handelsschüler aus Wien-Liesing, Partei- und Jugendfreund diverser österreichischer „Polit-Größen“. Interessant ist dabei, dass der Leiter des österreichischen Arbeitsmarktservice die Anzeige gegen Herrn Wolfgang erst im Herbst 2008 einbrachte, obwohl er von diesen Betrügereien sicher schon viel länger wusste. Aber ein Bauernopfer muss man immer finden.

Das Bundesministerium für Finanzen hat durch seinen Sprecher Harald Weiglein im Februar 2009 übrigens bekannt gegeben, dass es nichts mit der seit 2005 ausgegliederten österreichischen Buchhaltungsagentur zu tun habe, wo Österreichs Finanzen verwaltet werden. Seltsam.

Karl Öllinger gab zu diesem Thema im Februar 2009 eine aufschlussreiche Pressekonferenz. Ergebnis: Heuer darf er nicht mehr für die Grünen als Nationalrat kandidieren. Seltsam.

Im Januar 2009 mussten die Bauernopfer kurzfristig in U-Haft, konnten die Haft aber bald wieder mit Hilfe ihrer Parteianwälte verlassen.
Im Mai 2012 gab es ein Urteil am Landesgericht für Zivilrechtssachen in Wien. Der Richter meinte: Einmal muss die Gier ein Ende haben.
Die Urteile sind nicht rechtskräftig und werden es wahrscheinlich auch nicht sein – sie sind wohl nur OPIUM FÜR DAS VOLK.

Nachwort: Eine gewisse Frau KITTINGER aus dem BM für Unterricht und Kunst hat in gänzlicher Unwissenheit Herrn Wolfgang aus dem Bundessozialamt ihr Passwort wegen des Vier-Augen-Prinzips im SAP-Zahlungsverkehr übergeben. Das erinnert mich, dass eine Kollege aus dem Bundessozialamt Linz ebenfalls auf das Projekt ZAHLUNGSVERKEHR AUF SAP spezialisiert wurde, nachdem langjährige Beamte aus dem BM für Finanzen schwer erkrankten, ins Koma fielen, pensioniert wurden oder sogar starben. Frau Kittinger ist übrigens nicht zu verwechseln mit Stratosphären-Boss Joe Kittinger aus Florida, Usa.

Und nun zum Bauernopfer Monika R. aus Salzburg. Sie soll ja angeblich über ELF JAHRE mit Budgetgeldern des Bundeslandes Salzburg (Republik Österreich) auf den Aktienmärkten dieser Welt 340 Millionen Budgetgelder verspielt haben.

Hier fand man keine Frau Kittinger sowie in der Buchhaltungsagentur als zweites Bauernopfer, sondern man behauptet einfach gegenüber der vermeintlich sehr dummen österreichischen Bevölkerung, dass sie elf Jahre hindurch die Unterschriften gefälscht habe. Interessant ist jedenfalls, dass die Banken in Österreich und Deutschland die verantwortliche Landeshauptfrau nie gewarnt haben. Das will man zumindest der vermeintlich dummen österreichischen und Salzburger Bevölkerung einreden.

Frau Monika´s Bildung geht weit über jene des Herrn Wolfgang hinaus. Sie hat als einfaches Bauernmädchen aus Pischelsdorf am ENGELSBACH in Oberösterreich die Handelsakademie und ein Studium absolviert. Weil sie so gut tricksen kann, wollte sie sogar die deutsche Bank abwerben.

Frau Landeshauptfrau von Salzburg behauptete kürzlich in einem Ö1-Interview, dass das Problem bei der sogenannten Kameralistik liegt, das heißt man sieht in der Buchhaltung nur den Anfangswert den man spekulierenderweise auf den Aktienmarkt geworfen hat und erst Jahre später sollte man dann als Buchwert die BUCHVERLUSTE in der Buchhaltung sehen. Sorry, Frau Landeshauptfrau muss ihren akademischen Titel auch in der Lotterie gewonnen haben (es gilt die Unschuldsvermutung)

Als ausgebildete Bundesbuchhalterin ist mir zwar bekannt, dass es zwischen dem betriebswirtschaftlichen und staatlichen Rechnungswesen doch einige Unterschiede gibt, zum Beispiel bei der ABSCHREIBUNG.
Aber das Finanzministerium hat doch in den letzten Jahren die Überwindung der Kameralistik und Reform der Bundeshaushaltsverrechnung über die Maßen gelobt.
Gibt es hier etwa Redundanzen, parallel laufende Rechnungswesen-Systeme: eines für das Volk und das andere intern, um diverse Überweisungen auf die warchests dieser Welt zu verschleiern und vor der Bevölkerung zu verbergen?

Schon ein 15-jähriger Handelsschüler lernt, dass es im österreichischen Einheitskontenrahmen (und natürlich auch im Bundeskontenplan und Bundesland-Kontenplan) Konten gibt wie

7815 Fremdwährungskursverluste
8180 Buchwert abgegangener sonstiger Finanzanlagen
8181 Buchwert abgegangener Wertpapiere des Umlaufvermögens
8260 Verluste aus dem Abgang von sonstigen Finanzanlagen
8261 Verluste aus dem Abgang von Wertpapieren des Umlaufvermögens
8270 Abschreibungen auf sonstige Finanzanlagen
8271 Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
8280 Zinsenaufwand für Bankkredite
8320 Zinsen für Wechseldiskont
8330 Sonstiger Aufwand für Fremdkapital

Zitat aus einem Lehrbuch der 3. Klasse Handelsschule – Stand 2001

Sind da etwa die Millionen bei der Datenmigration von BVI nach SAP verloren gegangen?

Warum wird ausgerechnet die jahrelang gelobte und mit den höchsten Auszeichnungen des Landes Salzburg ausgestattete Leiterin der Budget-Abteilung Frau Monika als Bauernopfer der Bevölkerung präsentiert.

Nun als ehrenamtliche Ermittlerin von Gottes Gnaden kombiniere ich geschasste SAP-Beraterin des Bundesrechenzentrums:

Der in der Diensthierarchie vorgesetzte Beamte von Frau Monika ist ein gewisser OFFIZIER Paulus (so wie der berühmte deutsche Feldherr). Er ist im Nebenberuf auch Präsident der Österreichischen Offiziersgesellschaft (gewesen) und als solcher ein Gegner des Verteidigungsministers und des Berufsheeres im Auftrag der NATO.

Kurz vor dem mehr oder weniger gekonnt inszenierten Auffliegen des 340-Millionen-Skandals in Salzburg hat die österreichische Zeitung KURIER einen ganz anderen Skandal aufgedeckt: die Verschleuderung von Österreichs Kasernen über Umwege an die Amerikaner. Ja sind wir denn noch immer unter US-amerikanischer Besatzung?

Um den Hals noch irgendwie aus der Schlinge zu ziehen, hat die SPÖ nun die Untergebene eines Intimfeindes – nämlich Paulus – als Bauernopfer der österreichischen Bevölkerung präsentiert.

Die Dame hatte also Spielsucht auf Kosten des Salzburger Landesbudgets und man hat sie halt elf Jahre auf Kosten der Salzburger Bevölkerung spielen lassen. Von einem Vier-Augen-Prinzip kann da wohl keine Rede sein. Vielleicht gibt es parallel zu den wenigen SAP-Experten in Wien auch in Salzburg den einen oder anderen Experten im Rechnungswesen, sodass hier durch Datenmigration etc. über Jahre viel verschleiert werden konnte.

Ich erinnere mich an eine SAP-Beraterin eines großen Telekommunikationsbetreibers in Wien, die immer irgendwelche frisierten SAP-Ausdrucke der „Finanz“ präsentierte.

Jetzt ist der Vorgesetzte unseres Bauernopfers Monika auch noch als Präsident der Offiziersgesellschaft zurück getreten, was den Herrn Verteidigungsminister „kalt“ lässt, wie eine Zeitung berichtet.

Die Wahrheit wird wohl für immer in den Servern und ruinierten Festplatten des österreichischen Bundesrechenzentrums und des Landesrechenzentrums Salzburg vergraben bleiben.
Auch im Bundesrechenzentrum Wien gab und gibt es „MitarbeiterInnen“, die jahrelang nicht auf Urlaub gehen und deren LEBER (und nicht nur diese) deswegen schon ganz kaputt ist.
Eine kaputte Leber bedeutet aber noch lange kein kaputtes Gehirn und angesichts unzähliger SAP-Kurse kann man bei Datenmigrationen und Millionen von hängen gebliebenen I-DOCs (Intermediate Documents vom SAP-System zu einem Fremdsystem) schon einiges tricksen.
Die Sektionschefs der Ministerien kennen sich kaum aus und genehmigen ungeschaut unter Anwendung des VIER-AUGEN-SCHAUEN-WEG-PRINZIPS die Budgetaufrundungen in Millionenhöhe.
Interessant ist für mich, dass die Hausbanken und andere Banken da so gekonnt mitspielen. Gibt es überall nur mehr Gauner!

Besonders zeichnet sich da wieder die 1. Bank (dort wo in erste Linie angeblich die Menschen zählen – es gilt die Unschuldsvermutung) aus und natürlich auch andere Hausbanken, wo die Millionen und Milliarden des Staates gehortet werden und mit deren Hilfe auf Aktienmärkten verspekuliert bzw. in dunkle Kriegs- und Drogenquellen wandern. Am Ende hat keiner irgend etwas mitbekommen, wozu sonst hat man in dieser Republik BAUERNOPFER (- und Innen)??? Oder vielleicht war alles nur ein schlechter Kollektiver Salzburger Traum und die PolitikerInnen und Finanzexperten haben die Salzburger Landeshaushaltsverrechnung mit DKT verwechselt.

Es kann einem schlecht werden, wenn man denkt, wie charakterlos die Menschen sind. Auf der anderen Seite dürfen Menschen, die einmal unter Kuratel waren, nie mehr ihr Girokonto auch nur um einen Cent überziehen.

Vielleicht gibt es wieder einmal eine Revolution, wo dann die PolitikerInnen unter Kuratel gestellt werden. Das wäre äußerst sinnvoll – alle ihre Geschäfte wären dann rechtsunwirksam und die ÖsterreicherInnen bekämen Milliarden zurück.





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