Montag, 17. Oktober 2011

Eine Serie von mysteriösen Todesfällen, Erkrankungen und verschwundenen Millionen

Freunde fragen mich manchmal, wie ich das alles durchgestanden habe:

- die Observationen vor meiner Haustür, den Telefon-Terror
- die Vorladungen beim Landesamt für Verfassungsschutz
- die Albträume
- die Denunzierungen auf www.peterpilz.at und im Internet generell
- die Entmündigung
- die psychiatrischen Untersuchungen und versuchten Zwangsbehandlungen
- die vom Sachwalter Dr. W. verweigerten medizinischen Behandlungen

Nun, ich habe einen starken christlichen Glauben. Schließlich habe ich ja auch früher mal Theologie studiert. Leider wurde mir dieses Studium von Gutachter Prof. Max Friedrich als "Krankheit" ausgelegt. Aber das ist eine andere Geschichte, ein anderes Drehbuch.

Meine Kraft habe ich mir in all den Jahren an der Adria geholt - dort, wo ich am 7.7.2006 um 7 Uhr abends auch den Finanzminister KH Grasser mit dem österreichischen Dienstauto und Freundin vorbei fahren sah.

Manchmal habe ich einfach den ganzen seelischen Müll symbolisch ins Meer geworfen. Bis zu drei Mal fuhr ich im Sommer nach Istrien - auch in Zeiten der Besachwalterung, was für mein finanzielles Jonglier-Vermögen spricht.

In diesem Jahr war ich sogar nochmals im Oktober in Istrien. Während der langen Zugfahrten habe ich immer die besten Ideen. So recherchierte ich auf der Website des Bundesrechenzentrums www.brz.gv.at und fand einige hochinteressante Informationen.

Da ist zum Beispiel bereits am 3. Januar 2006 der langjährige Betriebsratsvorsitzende des Bundesrechenzentrums Dr. Richard Koller schwer erkrankt. Der arme Doktor Koller musste mehr als 1 Jahr im Spital verbringen. Er war immer entschieden gegen das Projekt PM-SAP, weil das BRZ ja eine eigene Software für die Gehaltsabrechnung der Beamten der Republik Österreich entwickelt hatte. So musste man einfach Dr. Koller mit der Methode "Barbara von Heidenberg" beseitigen.

SO EINFACH GEHT DAS.

Um alle Datenmanipulationen der zahlreichen SAP-Mandanten und SAP-Server weiterhin perfekt im Griff zu haben, hat man dann im Jahre 2008 auch noch den Leiter des SAP-Betriebs im Bundesrechenzentrum Herrn H. 54-jährig pensioniert.

SO EINFACH GEHT DAS.

Im Rahmen eines Release-Wechsels aller SAP-SYSTEME im Mai 2008 hat man dann alle weiteren "Spuren", die auf eventuelle Unregelmäßigkeiten und Millionen-Überweisungen von österreichischen Steuerkonten auf Konten in Ecuador, der Karibik, den Cayman Islands etc. hinwiesen, BESEITIGT.

Als AMS-Chef Buchinger im Laufe des Jahres 2008 nicht mehr "mitspielen" wollte, hat man sich selbst im August 2008 zum Leiter der Buchhaltungsagentur gemacht.

SO EINFACH GEHT DAS.

Als Buchinger eine Anzeige wegen der Fälschungen und Betrügereien in der BUHAG in Aussicht stellte, hat Herr Finanzminister Molterer kurz vor seinem Abgang noch den Drahtzieher aller Machenschaften, Herrn Mag. Brandl zum Leiter der Buchhaltungsagentur (Oktober/November 2008) ernannt.

SO EINFACH GEHT DAS.

Und als Profil im Februar 2009 dann den Skandal rund um die BUHAG "aufdeckte", distanzierte man sich vonseiten des BM für Finanzen von der Buchhaltungsagentur.
OBWOHL die Millionen der Republik Österreich dort seit 2005 verrechnet werden und der Bundesminister für Finanzen LAUT BUNDESGESETZ der Eigentümervertreter der Buchhaltungsagentur ist, hat das BM für Finanzen laut Sprecher des Finanzministers PRÖLL Herrn Harald Weiglein NICHTS mit der Buchhaltungsagentur zu tun.

SO EINFACH GEHT DAS. SO EINFACH IST DAS.

Abg. Karl Öllinger behauptet in einer Pressekonferenz am 5. Februar 2009, dass die Geldverschiebungen in der BUHAG bereits seit 2005 stattfinden. Wie recht er doch hat.
Aber Mag. Brandl bezeichnet SAP und HV-SAP (österreichischer Bundeshaushalt auf SAP) weiterhin als das "sicherste System der Welt" - klar, das sicherste System für seine Vertuschungen.

Für all die großartigen Taten ist das Team Brandl/I. und G. im März 2011 mit dem "SAP AWARD" ausgezeichnet worden.

NA KLAR....die Provisionszahlungen an Beamte der Republik Österreich haben SAP-Lizenzen in Millionenhöhe éingebracht.
Derzeit gibt es in 13 Bundesministerien, 20 Universitäten und 7 ausgegliederten Unternehmen der Republik Österreich mehr als 100.000 SAP-AnwenderInnen, für die der österreichische Steuerzahler hohe Lizenzkosten (bis zu 150 Euro pro Monat und pro UserIn) bezahlen muss.

Da soll noch eine(r) behaupten, die Projekte

HV-SAP: Bundeshaushaltsverrechnung auf SAP
PM-SAP: Personalverrechnung für österreichische Beamte auf SAP

hätten sich nicht "ausgezahlt".

Fortsetzung folgt.

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