Mittwoch, 26. Oktober 2011

Gedanken zum Nationalfeiertag - Thoughts on National Day of Austria

Manchmal, wenn ich einfach nur so nachdenke über die österreichische Politik, über meine berufliche Vergangenheit, die unglaublichen Skandale rund um das Bundesrechenzentrum, das Finanzministerium und die Buchhaltungsagentur, dann staune ich immer wieder WIEVIEL kriminelle Energie Menschen aufbringen können, um zu Geld zu kommen. (Make more money, let other people make money)

Es ist ja ein Sprichwort, dass Menschen im wahrsten Sinne des Wortes „über Leichen gehen“, um ihre Ziele – vor allem monetärer Natur – zu erreichen.

Aber dass man über Jahre, Jahrzehnte einen Plan durchführt, eine Strategie konsequent verfolgt und dabei viele Leichen, vergiftete Menschen, die schwerkrank überleben und in Pension gehen müssen, auf dem Wege zurück lässt und dabei keinerlei Bedenken hat, sich für seine beruflichen „Erfolge“ auch noch auszeichnen zu lassen, KANN ICH NICHT WIRKLICH VERSTEHEN.

Ich kann so kranke und geldgierige Menschen, die für Geld über Leichen gehen, einfach nicht verstehen.


Vorbilder gibt es in Österreich ja genug.

Da hätten wir zum Beispiel Herrn Udo Proksch, alias Serge Kirchhofer.
Udo Proksch, geboren im Mai 1934, war ein Kommunikationsgenie. Er hat Politiker erpresst mit all den Videos vom Club 45. Er hat nichts gelernt, keine richtige Ausbildung abgeschlossen, aber viele einflussreiche Menschen gekannt, die er mit seinen originellen Ideen beeindruckte.

Er entwickelte – auch um zu viel Geld zu kommen – unglaubliche Mordphantasien und Wirtschaftsbetrügereien, die er allesamt in die Tat umsetzte.
Beim Untergang der Lucona sind sechs Menschen gestorben, sechs haben – sehr zum Nachteil für Udo – überlebt.
Unter Lebensgefahr haben diese Überlebenden ihre Geschichte erzählt, der Kapitän der Lucona Jacob Puister und die anderen, die in der Nacht vom 23. auf den 24. Januar 1977 auf einem kleinen Rettungsboot an der tiefsten Stelle des Indischen Ozeans um ihr Leben kämpften.
Jahre, Jahrzehnte hat es gebraucht, bis ein Teil der Wahrheit ans Licht kam.

Dunkle Schatten hat dieser Skandal um einen verbrecherischen Politikerfreund auf unsere kleine Alpenrepublik geworfen.

Frau Renate Hartwig sagt über Epitarsianer, dass sie „lächelnde Terroristen“ seien. Sie lächeln Dir ins Gesicht, sie haben ein Dauerlächeln auf ihrem Gesicht, während sie die Hand schon an der Waffe im Hosensack haben, den Finger am Abdruck.

Kranke, gestörte Persönlichkeiten, werden Sie vielleicht sagen.
Unzählige Bücher sind über diese SerientäterInnen geschrieben worden.

Nun kommen wir zu unserem Fall zurück, wo seit dem Jahre 2005 – und wahrscheinlich schon seit dem Tod Schweinhammers im November 2003 und der Vergiftung Csokas im Dezember 2002 Millionen von Konten der österreichischen Bundesministerien einfach verschwunden sind oder auf dubiose Konten in der Karibik verschoben worden sind – alles geschehen mit freundlicher Genehmigung des Bundesministeriums für Finanzen.

Der Weg dorthin war ein harter Weg, ein mörderischer Weg – manche musste sterben.
Bereits im November 2003 musste also jener Beamte im Finanzministerium sterben, der für den Zahlungsverkehr und die Kostenrechnung der Republik Österreich zuständig war.
Im Dezember 2002 beseitigte man jenen Hofrat im Finanzministerium, der jedes Konto der Republik auswendig kannte. Man verabreichte ihm ein Mittel, sodass er – das ehemalige Gehirn der Republik Österreich - sich nach einigen Wochen Koma an gar nichts mehr erinnerte.

In den Jahren 2004 und 2005 hat man dann im Bundesrechenzentrum einige Leute, die unbequem waren und den Kopf nicht in den Sand steckten – unter anderem meine Wenigkeit – einfach „heimgedreht“ oder – ich hatte Glück – wegen einer Nichtigkeit fristlos entlassen.

Gerade zu Beginn des Jahres 2005 hatte „man“ eine große Chance. Da wurde ja die gesamte Bundesbuchhaltung von den Ministerien in der Buchhaltungsagentur zusammen gefasst. Daher verloren die DrahtzieherInnen im Brz/Bmf die Nerven und haben in einer Art Panik-Aktion Leute, die Experten der Bundesbuchhaltung, SAP und Kameralistik waren, entlassen, vergiftet oder sonst wie beseitigt. Manchmal war die Dosis tödlich, meistens erkrankten die Experten nur schwer und mussten pensioniert werden. Sie konnten sich an gar nichts mehr erinnern. Vielleicht war die tödliche Dosis ja gar nicht beabsichtigt. Wie sagte der Beamte in der Bundespolizeidirektion so schön: „Herrn Schweinhammer´s Leber war ohnehin schon kaputt, der wäre ohnehin bald gestorben.“ (Protokoll LVT Wien, 11. April 2006) Dieser der deutschen Rechtschreibung nicht kundige Beamte hat damit indirekt eingestanden, dass „man“ Schweinhammer wirklich heimgedreht hatte.

BELEGE SORTIEREN und Menschen unter DRUCK Setzen

Als jedoch im Jahre 2006 die gesamte Personalverrechnung des Bundes (Beamte, Vertragsbedienstete etc) auf SAP (Summe aller Probleme) umgestellt werden sollte, musste man dann doch noch einen wichtigen Widerstand beseitigen: den Vorsitzenden des Betriebsrates der Bundesrechenzentrum GMBH, Herrn Dr. Richard KOLLER, ein erklärter Gegner des aufgrund der SAP-Lizenzen pro UserIn sehr teuren Projektes PM-SAP.

Da trifft es sich gut, dass man am 3. Januar 2006 ein Treffen des "Aufsichtsrates" vereinbart hatte. Da würde man zuschlagen…..Dass Koller allerdings so „allergisch“ reagierte und gleich ein ganzes Jahr im Krankenhaus verbringen müsste, damit haben sogar die abgebrühtesten Typen im Finanzministerium, Bundesrechenzentrum und der erfolgreichen „Buchhaltungsagentur“ NICHT gerechnet.

2007 war wieder ein lockeres Jahr. Da organisierte man eine Systemzusammenführung aller SAP-Systeme und konnte dabei leicht ein paar Buchungen verschwinden lassen und ein paar Zahlen mit SAP_ALL ändern. Nichts leichter als das – sogar ohne menschliche OPFER.
Allerdings sollte sich der neue Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer als nicht gar so ko-operativ in bezug auf die Machenschaften in der Buchhaltungsagentur erweisen. Auch sein aufmüpfiger Sozialminister Erwin Buchinger war eine „potential trouble source“, zumal sein Bruder Chef des Arbeitsmarktservice Österreich war und die „Unregelmäßigkeiten“ bei den AMS-Konten – verwaltet von der Buchhaltungsagentur – schon bemerkt hatte.

2008 musste man aus diesem Grunde diesen unbequemen Bundeskanzler Gusenbauer loswerden, Herrn Alfred Gusenbauer. Der SAP-Release-Wechsel im Mai 2008 war DIE Gelegenheit, den Sap-Betrieb und damit

- 210 betreute SAP-Mandanten
- 78 betreute SAP-Systeme
- 32.000 betreute SAP-User (beachte Sie die Kosten für die Lizenzen pro SAP-User)
- 57 SAP-Server
- 280.000 Gehaltsabrechnungen auf PM-SAP für Österreichs Beamte und BeamtInnen

unter die eigene Herrschaft zu bekommen.

Herrn Otmar Henninger, den Leiter des SAP-Betriebs im Bundesrechenzentrum, musste „man“ und „frau“ auch noch irgendwie loswerden. Da Herr Henninger nicht im öffentlichen Interesse stand, ging sein ABGANG relativ lautlos über die Bühne – genau so wie der von Regíerungsrat Schweinhammer. Man hat ihm eine kleine Giftmischung beim Nachmittagskaffee im Rahmen des Mitarbeitergesprächs verabreicht und schon erkrankte er so schwer, dass man ihn mit knapp 54 Jahren pensionieren konnte. Oder vielleicht hat man ihn nur psychisch fertig gemacht. Heute spielt er Golf und hat eine schöne private Abfindung für sein Schweigen erhalten.

Bei Schweinhammer hatte „man“ wenigstens noch die schwarze Fahne in der Hinteren Zollamtsstraße raushängen müssen. Also ganz so lautlos war der Abgang dieses wichtigen Beamten dann auch wieder nicht.

Im August 2008 drohte AMS-Chef Buchinger die ganze Sache mit den verschobenen AMS-Millionen der Staatsanwaltschaft zu melden, ja er drohte eine ANZEIGE bei der Staatsanwaltschaft Wien wegen Urkundenfälschung, Betrug und vieles mehr einzubringen.

Kurzerhand beseitigte „man“ Frau Mag.Johanna Moder von der Spitze der Buchhaltungsagentur und mit Hilfe von Finanzminister Molterer machte „man“ sich selbst zum Leiter der Buchhaltungsagentur, zuerst Ministerialrat I., dann Herr Mag. Brandl vom Bundesministerium für Finanzen.

Da war aber noch eine Kleinigkeit. Die suppressive Mag. H. machte immer noch Schwierigkeiten. Trotz einiger Vorladungen beim Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, wo man sie erfolglos zu zermürben und mundtot machen wollte – zuletzt im August 2008 – war dieser Frau mit ihren dummen Meldungen nicht Herr zu werden.

Also kramte man in ihrer Vergangenheit. Tatsächlich fand man in ihren Krankenakten, die dem Bundesrechenzentrum natürlich en detail zur Verfügung stehen, eine Schwangerschaftspsychose aus den 1990-er Jahren.
HEUREKA: That´s it – nichts leichter als das. Über die Firma T-Mobile veranlasste „man“ wegen einer lächerlichen, ungerechtfertigten Schuld von einigen Euros zunächst eine Zahlungsklage, dann eine Besachwalterung der Frau Mag. H. rückwirkend bis 1998 am Bezirksgericht Wien-Liesing. Die Leiterin des Bezirksgerichtes Wien-Liesing ist dafür von der Richtervereinigung ordentlich belohnt worden.

So hatte man Frau Mag. H. in der Zeit von Januar 2009 bis September 2011 verdammt gut im Griff. Sie konnte keinen Vertrag mit einem Telekommunikations-Unternehmen abschließen, der Sachwalter gab ihr kein Geld für medizinische Behandlungen. Sie war in diesen Jahren praktisch all ihrer Bürgerrechte beraubt. Das erinnert stark an die Richtlinien des Sektengründers: „Wirf sie in den Knast oder in die Klapse“. Dann bist Du sie los.

Seit dem Frühsommer 2008 hatte "man" nun die SAP-Systeme, das österreichische Budget, die Verrechnungen, den Bundesvoranschlag sowie den Bundesrechnungsabschluss gut in der Hand. ABER: dieser deppate AMS-Chef spielte nicht ganz mit, ist halt nicht so zu überzeugen gewesen von den Millionen-Überweisungen von österreichischen Steuergeldern auf dubiose Konten in der Karibik und Ecuador. Er war auch nicht so begeistert von den Einladungen nach Florida. Daher suchte man ein Bauernopfer, einen „Deppaten“ in der Buchhaltungsagentur des Bundes. SPÖ-nahe sollte er sein, nicht von hoher Bildung und leicht unter Druck zu setzen. Da fand man als ideales Bauernopfer Wolfgang Wipplinger, ehemals Buchhalter im Bundessozialamt, den man dann im Februar 2009 – mit Hilfe von B´nai Brith und Profil – einfach gemeinsam mit Kurt Datzer „hochgehen“ ließ.

Allerdings haben sowohl Datzer als auch Wipplinger gute Beziehungen, z.B. den Anwalt von Herrn Dr.Tilo Berlin, den ehrenwerten Herrn Prof. Brandstätter – mit Hilfe desselbigen sie trotz Medienspektakel sogleich – oder einige Monate später - wieder der U-Haft entkommen konnten.

Überhaupt wird dieser AMS-Skandal von den Medien totgeschwiegen, obwohl Karl Öllinger von den Grünen behauptet, dass die illegalen Millionen-Überweisungen von den SAP-Systemen im Bundesrechenzentrum bereits im Jahre 2005 begannen. Herr Öllinger kennt eben den Mag. Brandl und seine Machenschaften schon vom BMVIT – aber das Problem der Grünen, dass einige ihrer „MitarbeiterInnen“ auch in den Skandal „auf produktive Weise“ verwickelt sind.

Nicht rechnen konnte man damit, dass diese deppate Frau Magistra H. wie ein Phönix aus der Asche steigen würde und ihre Erinnerungen publizieren würde. A blede Gschicht – a b´soffene Gschicht, wie man in Wien zu sagen pflegt.
Nun musste man bei Google Österreich intervenieren und die Blogs löschen lassen. Das hat aber auch nicht so richtig funktioniert, weil die Deppate auf Facebook sich über die Löschungen ihrer Eintragungen beschwerte.

Überhaupt ist diese vermeintlich „deppate“ Magistra H. gar nicht so deppat, wie sie ausschaut. Sie schreibt in der Ich-Form und so wie sie alles erlebt hat, die Morde, die Vergiftungen, das Verschwinden von hohen Beamten im Finanzministerium, die Manipulation der SAP-Systeme.

Durch die bestellte Besachwalterung von Frau Magistra H. haben sich die DrahtzieherInnen im BMF/BRZ/BUHAG eigentlich selbst ein Ei gelegt. Niemand wird Frau Magistra H. aufgrund ihrer Behauptungen, Erzählungen im Internet klagen können.

Warum: Alle Publikationen laufen unter Erfindungen, Albträume, Fieberphantasien einer psychisch Kranken – mehrfach begutachtet von den wichtigsten Psychiatern der Republik.

Wie heißt es so schön auf unserer goldenen Kugel in Wien: „Der Kunst ihre Freiheit, der Zeit ihre Kunst.“
Unter solchen Bedingungen hätten sich ja fast die Metternich´schen Agenten ihre „Zähnd“ fast ausgebissen….

Außerdem ist Frau Magistra H. gesellschaftlich ohnehin über Jahre geächtet und nahezu vernichtet. Die Besachwalterung ihrer Person ist bei allen großen österreichischen Unternehmen, Banken und dem Kreditschutzverband von 1870 registriert. So wollte Frau Mag. H. kürzlich einen Kombi-Vertrag bei A1 abschließen. Dieser wurde ihr verwehrt – sie hätte eine hohe Kaution zahlen müssen, um einen Internet-Vertrag mit Österreich´s größtem Telekommunikationsunternehmen abschließen zu können.

Ein raffiniertes Luder ist diese Magistra H. – wir werden darauf umsteigen, sie anderweitig zu beseitigen. Die Klapse hat nur bedingt funktioniert, der Knast funktioniert bei ihr überhaupt nicht, weil sie ja aufgrund ihres religiösen Wahns die zehn Gebote des Moses aus dem Alten Testament befolgt. Sie versucht also, nicht zu töten, zu lügen, zu stehlen, kein falsches Zeugnis gegen andere abzulegen.

Inzwischen hat diese Frau Magistrat H. auf ihrem Leidensweg zur „Trouble Source“ aber schon so viele FreundInnen, GesinnungsgenossInnen, LeidensgenossInnen gefunden. Auf Facebook hat sie sogar einen Online-U-Ausschuss gegründet.
Derzeit bleibt nur die Möglichkeit, sie über nächtlichen Lärm nervlich fertig zu machen. Sie wohnt ja schließlich noch immer in einem Wohnhaus jener Wohnbaugenossenschaft in Wien, in deren Aufsichtsrat der loyale Herr Wolfgang Wipplinger – Millionenverschieber von der Buchhaltungsagentur – seine ehrenwerten „Tätigkeiten“ verrichtete.

Inzwischen geht es in Österreich rund. Man hat zwar im Parlament einen U-Ausschuss betreff Korruption beschlossen. Allerdings beschuldigt jetzt jeder jeden. Es ist ja in Wien – und nicht nur hier - schon lange ein Gerücht, dass auch die Grünen mitmischen im „Tango Korrupti“. Jetzt wird es immer offensichtlicher, dass bei allen Skandalen rund um BUWOG, Telekom, ELAK, Eurofighter die Grünen auch „a bissl“ mitgeschnitten haben.
A BISSL WOS GEHT SCHLIESSLICH IMMER.

Da packt jetzt zum Beispiel Herr Peter Hochegger im TV-Sender Puls 4 aus. In einem Interview am 24. Oktober 2011 hat er sogar behauptet, dass das Bundesrechenzentrum hätte verkauft werden sollen und er in diesem Geschäft vermittelt habe. So etwas wie Skrupel haben diese Menschen nicht. Es ist ihnen vollkommen egal, dass das Bundesrechenzentrum kein privatwirtschaftlicher Betrieb ist und im 100-prozentigen Eigentum der Republik Österreich ist. Vielleicht wollten und wollen diese Herrschaften rund um KHG überhaupt die gesamte Republik Österreich mit all ihren Seen, Bergen, dem reinen Wasser, den Straßen, den Immobilien, Kunstschätzen usw. an amerikanische „Investoren“ verkaufen. Der Kanal in der Donaustadt und die Straßenbahnen gehören ohnehin schon nicht mehr uns. EIN SKANDAL PER SE.

So wird im rot-blau-schwarz-orange-grünen Parteiensumpf wieder alles ausgesessen und weggeschwiegen, bis ja bis vielleicht einmal die BürgerInnen aufstehen und die Abgeordneten „mit dem nassen Fetzen“ aus dem Parlament jagen – bis dahin wird aber noch einiges an Wasser die Donau hinunterfließen.

Ich schließe mit unserem Nationaldichter Johann Nepomuk Nestroy:
Dann wird mir ganz Angst und ganz Bang, denn die Wöd steht auf kan Foi mehr lang.

Aber vorher muss ich noch eine Klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Rogers und eine weitere Ausbildung in „Integrative Gestalttherapie“ absolvieren.
Und schließlich muss ich mit Martin Luther noch das Apfelbäumchen pflanzen.

In diesem Sinne einen gesegneten Nationalfeiertag und vielen Dank an alle Wirtschaftstreibenden, Arbeitenden, Zahlenden für das viele Steuergeld!

Hochachtungsvoll

Die Obersthofmeisterei

Montag, 17. Oktober 2011

Eine Serie von mysteriösen Todesfällen, Erkrankungen und verschwundenen Millionen

Freunde fragen mich manchmal, wie ich das alles durchgestanden habe:

- die Observationen vor meiner Haustür, den Telefon-Terror
- die Vorladungen beim Landesamt für Verfassungsschutz
- die Albträume
- die Denunzierungen auf www.peterpilz.at und im Internet generell
- die Entmündigung
- die psychiatrischen Untersuchungen und versuchten Zwangsbehandlungen
- die vom Sachwalter Dr. W. verweigerten medizinischen Behandlungen

Nun, ich habe einen starken christlichen Glauben. Schließlich habe ich ja auch früher mal Theologie studiert. Leider wurde mir dieses Studium von Gutachter Prof. Max Friedrich als "Krankheit" ausgelegt. Aber das ist eine andere Geschichte, ein anderes Drehbuch.

Meine Kraft habe ich mir in all den Jahren an der Adria geholt - dort, wo ich am 7.7.2006 um 7 Uhr abends auch den Finanzminister KH Grasser mit dem österreichischen Dienstauto und Freundin vorbei fahren sah.

Manchmal habe ich einfach den ganzen seelischen Müll symbolisch ins Meer geworfen. Bis zu drei Mal fuhr ich im Sommer nach Istrien - auch in Zeiten der Besachwalterung, was für mein finanzielles Jonglier-Vermögen spricht.

In diesem Jahr war ich sogar nochmals im Oktober in Istrien. Während der langen Zugfahrten habe ich immer die besten Ideen. So recherchierte ich auf der Website des Bundesrechenzentrums www.brz.gv.at und fand einige hochinteressante Informationen.

Da ist zum Beispiel bereits am 3. Januar 2006 der langjährige Betriebsratsvorsitzende des Bundesrechenzentrums Dr. Richard Koller schwer erkrankt. Der arme Doktor Koller musste mehr als 1 Jahr im Spital verbringen. Er war immer entschieden gegen das Projekt PM-SAP, weil das BRZ ja eine eigene Software für die Gehaltsabrechnung der Beamten der Republik Österreich entwickelt hatte. So musste man einfach Dr. Koller mit der Methode "Barbara von Heidenberg" beseitigen.

SO EINFACH GEHT DAS.

Um alle Datenmanipulationen der zahlreichen SAP-Mandanten und SAP-Server weiterhin perfekt im Griff zu haben, hat man dann im Jahre 2008 auch noch den Leiter des SAP-Betriebs im Bundesrechenzentrum Herrn H. 54-jährig pensioniert.

SO EINFACH GEHT DAS.

Im Rahmen eines Release-Wechsels aller SAP-SYSTEME im Mai 2008 hat man dann alle weiteren "Spuren", die auf eventuelle Unregelmäßigkeiten und Millionen-Überweisungen von österreichischen Steuerkonten auf Konten in Ecuador, der Karibik, den Cayman Islands etc. hinwiesen, BESEITIGT.

Als AMS-Chef Buchinger im Laufe des Jahres 2008 nicht mehr "mitspielen" wollte, hat man sich selbst im August 2008 zum Leiter der Buchhaltungsagentur gemacht.

SO EINFACH GEHT DAS.

Als Buchinger eine Anzeige wegen der Fälschungen und Betrügereien in der BUHAG in Aussicht stellte, hat Herr Finanzminister Molterer kurz vor seinem Abgang noch den Drahtzieher aller Machenschaften, Herrn Mag. Brandl zum Leiter der Buchhaltungsagentur (Oktober/November 2008) ernannt.

SO EINFACH GEHT DAS.

Und als Profil im Februar 2009 dann den Skandal rund um die BUHAG "aufdeckte", distanzierte man sich vonseiten des BM für Finanzen von der Buchhaltungsagentur.
OBWOHL die Millionen der Republik Österreich dort seit 2005 verrechnet werden und der Bundesminister für Finanzen LAUT BUNDESGESETZ der Eigentümervertreter der Buchhaltungsagentur ist, hat das BM für Finanzen laut Sprecher des Finanzministers PRÖLL Herrn Harald Weiglein NICHTS mit der Buchhaltungsagentur zu tun.

SO EINFACH GEHT DAS. SO EINFACH IST DAS.

Abg. Karl Öllinger behauptet in einer Pressekonferenz am 5. Februar 2009, dass die Geldverschiebungen in der BUHAG bereits seit 2005 stattfinden. Wie recht er doch hat.
Aber Mag. Brandl bezeichnet SAP und HV-SAP (österreichischer Bundeshaushalt auf SAP) weiterhin als das "sicherste System der Welt" - klar, das sicherste System für seine Vertuschungen.

Für all die großartigen Taten ist das Team Brandl/I. und G. im März 2011 mit dem "SAP AWARD" ausgezeichnet worden.

NA KLAR....die Provisionszahlungen an Beamte der Republik Österreich haben SAP-Lizenzen in Millionenhöhe éingebracht.
Derzeit gibt es in 13 Bundesministerien, 20 Universitäten und 7 ausgegliederten Unternehmen der Republik Österreich mehr als 100.000 SAP-AnwenderInnen, für die der österreichische Steuerzahler hohe Lizenzkosten (bis zu 150 Euro pro Monat und pro UserIn) bezahlen muss.

Da soll noch eine(r) behaupten, die Projekte

HV-SAP: Bundeshaushaltsverrechnung auf SAP
PM-SAP: Personalverrechnung für österreichische Beamte auf SAP

hätten sich nicht "ausgezahlt".

Fortsetzung folgt.