Sonntag, 8. Mai 2011

THOU SHALT NOT KILL

DU SOLLST NICHT TÖTEN

Im Jahre 1998 heuerte ein Team im Bundesrechenzentrum der Republik Österreich an, das in der Tat für die kleine Alpenrepublik im Herzen Europas noch eine große Rolle spielen würde.

Ebenfalls im Jahre 1998 wurde durch einen Ministerratsbeschluss festgelegt, dass die gesamte Bundeshaushaltsverrechnung der Republik Österreich mit Hilfe der betriebswirtschaftlichen Software SAP (Walldorf, Deutschland) abgewickelt werden sollte.

2000 war es dann soweit. Man begann mit dem sogenannten „SAP-Rollout“ im Sozialministerium. Da war eine ganze Herde von Programmierern, Entwicklern, Beratern beschäftigt – vom Generalunternehmer Siemens bis hin zu unzähligen Subfirmen und natürlich die billigen Berater im Bundesrechenzentrum.

Natürlich gab es im Bundesrechenzentrum in Wien genug Experten und auch die Software für Bundeshaushalt, Personalverrechnung der österreichischen Bundesbeamten, Nationalratsabgeordneten etc…war perfekt und vielfach ausgezeichnet. Leider bezahlte man aber von verschiedenen Zeiten ein bisschen Schmiergeld und so war ein großes Team im Brz/BMF dazu verdammt, für alle Bundesministerien und Obersten Organe die Software SAP einzuführen.
Auch die Universitäten, die im Jahre 2002 per Gesetz zu GmbHs erklärt wurden, mussten SAP übernehmen.

Um die österreichische Bundesbuchhaltung, die Buchhaltung und Kostenrechnung der Universitäten ZENTRAL unter Kontrolle zu haben, installierte man im Bundesrechenzentrum eine sogenannte „SAP-Basis“ – das sind alle SAP-Server und Datenbanken. Wenn also jetzt z.B. ein User einer österreichischen Universität sich ins SAP-System einloggt, dann wird er/sie automatisch mit einem Server des Bundesrechenzentrums verbunden. (Client-Server-Architektur)

Sie werden sagen: Da kann ich ja unglaublich viel manipulieren, wenn in einem Rechenzentrum alle Daten der Republik zusammenlaufen. Ja, und so ist es auch geschehen.

Bis zum 1.1.2005 waren die Buchhaltungen in den Bundesministerien und nachgeordneten Dienststellen verstreut. Daher installierte man in der Wiener Dresdnerstraße (20. Bezirk von Wien) eine zentrale Bundesbuchhaltungsagentur. Dort wird seit 2005 die gesamte Bundesbuchhaltung, Kostenrechnung, Materialmanagement (Beschaffung) und Kameralistik (Doppelte Buchhaltung und Phasenbuchhaltung) sowie Budgeterstellung (Bottom-Up und Bottom-Down) mit Hilfe der betriebswirtschaftlichen Software SAP abgewickelt – mit direkter Leitung zu den SAP-Servern und Datenbanken im Bundesrechenzentrum.

Eine solche Zentralisierung der Macht gefällt den Epitarsianern. Daher gründete man schon 1999 das Virtual Competence Center der Republik Österreich für SAP.
Möglichst alle zentralen Schaltstellen und Institutionen der Republik Österreich sollten mit SAP arbeiten. So kann man gut und schnell und unbemerkt Geld abzweigen.

Da gab es aber einige Hindernisse zu überspringen, bzw. Mitarbeiter zu beseitigen, die den perfiden Plänen der Millionen-Verschieber im Wege standen.

Da gab es

1. Hofrat Stefan Csoka: Er begann 1966 im Finanzministerium zu arbeiten. Man nannte ihn das Gehirn der Republik. Er hatte alle Zahlen, alle Dienststellen im Kopf. Im Dezember 2002 fiel er ins Koma. Zuvor wollte ihn Bundesfinanzminister Karl-Heinz Grasser durch ein Disziplinarverfahren loswerden.
2. RegierungRat Wolfgang Schweinhammer: Er arbeitete ebenfalls 30 Jahre im Bundesministerium für Finanzen in Wien und war zuständig für den elektronischen Zahlungsverkehr der Republik Österreich. Er hatte Zugang zu allen Konten der Bundesministerien und speziell zu den Steuereingangs-Sammelkonten des Finanzministeriums. Außerdem war er zuständig für die Bundeskostenrechnung der Republik Österreich. In der Nacht zum 11.11.2003 starb dieser Beamte unter „tragischen Umständen“ in seinem Büro im 6. Stock, Hintere Zollamtsstraße 4, 1030 Wien.
3. Unterdrückerische Person: Eine Angestellte des Bundesrechenzentrums und SAP-Beraterin musste die Arbeit des verstorbenen Schweinhammer eine Zeitlang erledigen. Als das Projekt Bundeshaushalt auf SAP (HV-SAP) beendet war, wurde sie wie eine Verbrecherin von ihrem Arbeitsplatz abgeführt und wegen einer Kleinigkeit fristlos entlassen. 2007 wurde sie auf www.peterpilz.at schwer denunziert. Nach dem Prinzip „Bring sie in die Klapse oder in den Knast“ wurde die Unterdrückerische Person im Jahre 2009 entmündigt, psychiatrisiert und besachwaltet. Sie wurde all ihrer Bürgerrechte beraubt. Alles, was die Unterdrückerische Person über die Vorkommnisse im Finanzministerium erzählen würde, stünde somit unter dem Vorzeichen ihrer amtlich und medizinisch bestätigten „Geschäftsunfähigkeit“. Ein Sektionschef des Finanzministeriums intervenierte persönlich beim zuständigen Bezirksgericht in Wien, um den psychiatrischen Gutachter dazu zu drängen, die Unterdrückerische Person für die Jahre 2003, 2005 und 2008 im NACHHINEIN als geschäftsunfähig zu erklären. Wichtig dabei war, dass die Entmündigung durch eine Zahlungsklage von T-Mobile Austria eingeleitet wurde. So würde die Unterdrückerische Person nie wieder einen Handy- oder Internet-Vertrag unterzeichnen können. Das entspricht den „Ethik-Richtlinien“ für Suppressive Persons. Außerdem sollte der Unterdrückerischen Person ein Idiot von Sachwalter beigestellt werden, der sie aushungert und Geld von ihrem Bankkonto nimmt. Pre-Clears und Suppressives haben nichts anderes verdient.
4. Betriebsrat Bundesrechenzentrum: Im Frühjahr 2005 starb ganz unerwartet und plötzlich ein Betriebsrat im Bundesrechenzentrum.
5. Bundesinnenministerin Liese Prokop: Auch sie starb unter ungeklärten Umständen am 31.12.2006.
6. Holger Fürst: Ein Kabinettsmitarbeiter des Bundesfinanzministers starb sehr jung im Oktober 2009 – ebenfalls unerwartet.
7. Wolfgang Wipplinger: Wipplinger, Buchhalter im Bundessozialamt und später Buchhalter in der Buchhaltungsagentur in Wien 20, musste mithelfen, Millionen von Konten des österreichischen Arbeitsmarktservice zu verschieben. Er galt aber bei den perfiden „Controllern“ im BRZ immer als undichte Stelle. Daher ließ man ihn im Januar 2009 hochgehen. Es klickten die Handschellen.

Auf der anderen Seite arbeiteten inzwischen eifrig die Millionenverschieber:

1. Ing. G: Er arbeitete sich seit 1998 zum Leiter des SAP-Betriebs im Bundesrechenzentrum hoch. Sein Motto: Mach Geld, mach dass andere Geld machen. ABER FÜR WEN? An der zentralen Stelle des SAP-Betriebs kann er alle Daten „frisieren“, alle Rechnungen, alle Belege der Bundesbuchhaltung, der Beschaffungen der Republik (z.B. Eurofighter) noch einmal kontrollieren. Es gibt ja genug Möglichkeiten, z.B. mit der Transaktion SAP_ALL noch einmal alle Daten der Ministerien-Buchhaltung zu kontrollieren, zu ändern, zu manipulieren. Beim SAP-Betrieb läuft also alles zusammen. Geschickt hatte sich G. an die Spitze dieser Abteilung gehievt. Zuvor war dies ja gar keine Abteilung, sondern nur ein Team, geleitet von einem gewissen Herrn H. Diesen hat man dann irgendwie nach bewährter Methode „abserviert“. Als Abteilungsleiter für SAP-Betrieb im BRZ hat man die Geschicke der Republik in der Hand.
2. Herr Ministerialrat I.: Er war bereits im August 2001 in den USA eingeschult worden. Als es in der Buchhaltungsagentur im Sommer 2008 heiß wurde, hat man ihn als Leiter der Buchhaltungsagentur nominiert. Alles im Griff, alles unter Kontrolle. Der werte Herr Ministerialrat ist übrigens bei der offenen Tür des toten oder sterbenden Regierungsrat Schweinhammer (Zahlungsverkehr der Republik Österreich) „vorbei“ gegangen. Er arbeitete immer recht lange in seinem Büro in der Hinteren Zollamtsstraße.
3. Frau M: Sie war die Assistentin des verstorbenen Regierungsrats Schweinhammer. Sie übernahm nach seinem Tod vor allem die Bundeskostenrechnung auf SAP. Nebenbei studierte sie auch noch eifrig und erlangte einen akademischen Titel.
4. Frau Mo: Sie war Leiterin der Bundesbuchhaltungsagentur bis Sommer 2008. Danach wollte sie mit den Skandalen und Millionenverschiebungen nichts zu tun haben – wie übrigens auch sämtliche Finanzminister der Republik Österreich.
5. Frau MMag. R-R: Sie war immer schon die „Kommunikations-Chefin“. Nach dem Motto „Mach Geld, mach dass andere Geld machen“ wurde für sie die Abteilung „SAP-Projekte“ im Bundesrechenzentrum geschaffen. So hat man vonseiten Epitarsis 40 SAP-Kompetenzzentren des öffentlichen Bereiches ganz in der Hand. Niemand würde angestellt, der nicht von den Ethik-Offizieren durchgecheckt und auf Herz und Nieren geprüft ist. Niemand könne die manipulierten Daten dann noch verändern. Niemand kennt sich aus, vor allem auch nicht die dummen Abgeordneten des Nationalrats der Republik Österreich. Die meisten Abgeordneten durchschauen nicht einmal das komplizierte Procedere der Budgeterstellung.
6. Mag. Brandl: Leiter der Bundesbuchhaltungsagentur: Er behauptet, dass SAP das sicherste System der Welt ist – wahrscheinlich meint er, dass es sicher in bezug auf die Datenmanipulationen ist, weil sich keiner auskennt.
7. Frau Sumper-Billinger: Sie war früher im Finanzministerium Abteilungsleiterin, zuständig z.B. für Glücksspiel. Da kann man auch viel Geld machen. 2006 wurde sie kaufmännische Geschäftsführerin im Bundesrechenzentrum. Sie ist eine sehr gute Freundin und Wegbegleiterin von Karl-Heinz Grasser, BM für Finanzen 2000 bis 2007.

Ja, das alte Naziland Österreich hat nichts anderes verdient. So macht man weiter und weiter beim Projekt „Klares Österreich“. Österreich soll zahlen bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag – legal und illegal. So lautet die Strategie. Wir werden es ausbluten und ausverkaufen. (Cross Border Leasing) Alle Staatsbetriebe sind unter Finanzminister Grasser und Bundeskanzler Schüssel zum Schnäppchen-Preis verscherbelt worden. Detaillierte Informationen über den Abverkauf Österreichs bietet das Buch „Die Republik der Kavaliere“ von Peter Pilz.

Allerdings emanzipieren sich die Universitäten von solch bösem Treiben. Sie entwickeln Parallel-Systeme, z.B. für die Personalverrechnung.

Die Gemeinde Wien musste ja mitsamt ihren 70 Magistratsabteilungen und aufgeblähtem Beamtenapparat ebenfalls in allen Bereich die Software SAP einführen. Man sagt, dass die „Lobbyisten“ von SAP und Microsoft sich im Büro des Bürgermeisters die Hand gegeben haben. Hauptsache ist und bleibt ja, dass der Rubel rollt.

Als Feigenblatt hat man PRO FORMA die Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien gegründet. Auch „Transparency International“ deckt als weiteres Feigenblatt die dünne Schicht der Korruptionisten.

Dem Finanzminister DI Pröll wurde im März 2011 alles ein bisschen zuviel. Er ist erkrankt und zurück getreten. Jetzt muss die neue Finanzministerin Maria Fekter ihre Meisterschaft im Vertuschen, Verschleiern, Tarnen und Täuschen unter Beweis stellen. WIE sie das anstellt, wird interessant werden für uns alle.

POSTSKRIPTUM: Alle Namen, Behörden und Institutionen sind frei erfunden. Es gilt die Unschuldsvermutung auch für fiktive Personen!

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