Sonntag, 1. Februar 2009

Buhag: Beschuldigtenvernehmung 1. Februar 2009 im BM für Inneres, Büro für "interne" Angelegenheiten

Quelle: Profil, 27. April 2009
Einvernahme der beiden Hauptverdächtigen im BUHAG-Skandal:
1. Februar 2009
Ort: BMI, Büro für "interne" Angelegenheiten
1014 WIEN, Herrengasse 7

Betreff: Beschuldigtenvernehmung BUHAG und gefälschte Schuldscheine, AMS-Gelder

DIE EINNAHMEPROTOKOLLE der beiden Hauptverdächtigen: 

Es gab in dieser Größenordnung von 52 Millionen Euro zwei Bestätigungen und über die 16,340 Millionen Euro ca vier Bestätigungen zur gleichen Zeit.

Befragt, ob mir damals bewusst war, dass ich diese Bestätigung nicht ausstellen hätte dürfen, gebe ich an, dass dies der Fall war. Eine solche Bestätigung hätte ich nur im Auftrag des AMS ausstellen dürfen, dieser Auftrag war jedoch nicht gegeben.

Ich habe dann eine Erklärung präsentiert, wobei ich die oben erwähnte irrtümliche Anweisung mit eingemengt habe. Durch Nachforschungen sei festgestellt worden, dass dies der Firma Venetia gehört (eingezahlt von M&P Mühlentaler) wir aber Eur 500.000,-- per Abtretung an den Herrn XXX.

Auf Grund dessen, dass dies ein angeblicher Irrtum der BHAG gewesen sei, sei weder das AMS noch das Wirtschaftsministerium tätig geworden. Diese Erklärung wurde akzeptiert, es gab dann keine weiteren Nachforschungen mehr bei mir.

BMI, Beschuldigtenvernehmung, Quelle: Profil 27. April 2009 
...sei. Ich nutzt das Vertrauen von Frau K. (Beamtin Kittinger, Anmerkung der Redaktion) aus - ein Vorgehen, das ich zutiefst bedaure und erzählte ihr, dass es in Absprache mit der Bundesgeschäftsstelle des AMS einen SUBVENTIONSAKT geben wird in Sachen Venetia, um dieses Unternehmen, das hoch angesehen ist, aufzufangen. Ich unterschrieb Weisungen an Frau Kittinger, dringende Zahlungen durchzuführen.

Wie bereits oben erwähnt wurde mir der Text von Datzer vorgegeben. Demnach bestätigte ich, dass ein Forderungsbestand frei von Rechten Dritter gegenüber dem AMS in Höhe von 16.340.000,-- € bestünde. In diesem Schreiben wurde weiters darauf hingewiesen, dass ein - de facto nicht existenter - AMS-Neuauftrag über weitere 36 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre als Evaluierung der bisher geschulten Personen gegeben sein.

Aussage des Wolfgang W., ehemals Buchhalter im Bundessozialamt, Abteilungsleiter Buchhaltungsagentur, SAP-Experte, Aufsichtsrat Wohnbaugenossenschaft, Spö-Freund aus Jugendtagen von Bundeskanzler und Infrastruktur-Ministerin der Republik Österreich

Kommentar Profil: Laut D. waren Bestätigungen - gefälschte Republiks-Schuldscheine - von fast 170 Millionen im Umlauf (Aussage ganz oben), der Buchhalter erzählt, wie seine Handlungen lange geheim bleiben konnten (die Aussagen darunter). 

Also wie schlau diese Ösis sind - es ist UNFASSBAR (persönlicher Kommentar der Redaktion)!

Warum allerdings das Büro für interne Angelegenheiten im BM für Inneres plötzlich für interne Angelegenheiten der Buchhaltungsagentur, einer ausgegliederten GmbH der Republik Österreich, zuständig ist, ist zu hinterfragen.
Welch perfides Spiel wird im BMI gespielt?



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