Freitag, 30. Januar 2009

BUHAG:Handschellen für W. und D.

Vereinbarungsgemäß erscheinen in der Wohnung von Wipplinger und im Büro von Datzer Polizisten. Die Wiener Polizisten sind ja bekanntlich sehr freundlich und bestens mit der Unterwelt, aber auch der Oberwelt vertraut.

Zu welcher Welt der 23. Bezirk von Wien gehört, ist ja nicht so klar.

Jedenfalls bietet die Lebensgefährtin unseres hochrangigen Bundesbuchhalters den Polizisten noch einen guten Wiener Meinl-Kaffee an.
Zwei Polizisten trinken den Kaffee schwarz, die zwei anderen wollen eine "Melange".

Man wird sich einig und Herr Wipplinger wechselt freiwillig die Unterkunft. Im Landesgericht für Strafsachen wird er ein schönes Zimmer bekommen.

Seine Anwälte, die zufällig auch die Anwälte von Kassenmagnet und Hypo-Eigentümer Tilo Berlin sind, haben bereits alles vorbereitet. Einige Wochen wird er im "Landl" ein bisschen ausruhen, trainieren, lesen, einfach Sachen machen, zu denen er bis dato nicht wirklich Zeit hatte (weil das Vertuschen so anstrengend war).

Auch Kurti Datzer geht freiwillig mit den lieben PolizistInnen mit. Er kann ja ein bisschen serbo-kroatisch und türkisch. Jetzt, wo er sich das teure Haus und das teure Büro ohnehin nicht mehr leisten kann, ist eine gute Gelegenheit, sich ein bisschen im Landl auszuruhen und bedienen zu lassen.

Die Rechtsanwälte des erfolgreichen Duos Datzer/ Wipplinger haben mit den Staatsanwälten und RichterInnen, die zu ihren besten Freunden zählen, bereits vereinbart, dass die beiden noch im Laufe des Jahres 2009 auf freien Fuß gesetzt werden.
Es geht doch nichts über die österreichische Lösung!

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