Mittwoch, 3. Dezember 2008

Handelsgericht WIEN - Konkursantrag gegen Venetia

Mittwoch, 3. Dezember 2008:
Ein trüber vorweihnachtlicher Tag in Wien.

Am Handelsgericht in Wien, das ja schon 2003 von der Riemergasse im 1. Bezirk in das neue schiache Haus (Turm in der Marxergasse) neben dem Bundesrechenzentrum ziehen musste (damit die Freunde Grassers ihre Bauaufträge und EDV-Aufträge erhalten) findet heute die 1. Tagsatzung betreff Konkurs-Antrag gegen das AMS-Kursinstitut VENETIA statt.

Ing. Peter Schuster von Aktion Umwelt Tirol erklärt vor Gericht, die Schulden von Venetia bezahlen zu wollen.
Die Richterin, die offensichtlich noch nicht auf der Payroll des großen Häuptlings steht, ist aber skeptisch.

Freitag, 14. November 2008

Aktion Umwelt Tirol und andere ehrenwerte Gesellschaften

Aktion Umwelt Tirol
Mühletaler und Partner

Vertreter dieser beiden hochanerkannten Firmen sprechen beim neuen Leiter der Buchhaltungsagentur - Herrn Brandl - vor.
Im schönen Büro in der Dresdner Strasse gibt es ein echt österreichisches Frühstück. Man hatte zwar schon im Hotel Sacher, wo man standesgemäß auf Kosten des Steuerzahlers der Republik Österreich übernachtete, ein kleines Frühstück genommen.

Mit am Tisch im Büro in der Dresdner Straße sitzt auch der zuständige Abteilungsleiter für Verschiebung von AMS-Geldern ins "Klare Wasser", der clevere Wolfi W.
Brandl und Wipplinger sind stolz die Schuldscheine der Republik in der Höhe von
16,3 und 36 Millionen Euro persönlich an die Eidgenossen und die Tiroler übergeben zu können. Jetzt ist vorläufig wieder alles in Ordnung.

Das AMS hat auch einiges an Venetia überwiesen. Trotzdem droht im Dezember der Konkursantrag gegen das Kursinstitut Venetia.

Freitag, 24. Oktober 2008

BUHAG: AMS-Projekte Endabrechnung/ Neuauftrag und 4-Jahres-Evaluierung

Buchhaltungsagentur des Bundes 
Dresdner Straße 89
A-1200 WIEN 

Wien, 24. Oktober 2008

Betrifft: AMS-Endabrechnung/ Neuauftrag: 4-Jahres-Evaluierung 

Sehr geehrtes Kurs-Institut, sehr geehrter Herr D.!

Auf Ihre gestrige Anfrage bestätigen wir als zuständige Abrechnungsstelle des Arbeitsmarktservice:

Gemäß Ihrer Endabrechnung für Ihre erbrachten Leistungen besteht derzeit ein

Offener Forderungsbestand von 

Eur 16.340.261, 13 

Dieser Betrag versteht sich als unstrittig, frei von Rechten Dritter - dieser Betrag beinhaltet auch die rückwirkend anerkannte SUMME von 

Eur 4. 613.218,--

Siehe dazu auch Mitteilung vom 23. September 2008. 

BUHAG AMS Endabrechnung 24. Oktober 2008 
Die Summe von Eur 16.340.261, 13 ist vom erteilten Neuauftrag von 36 Mio (4-Jahres-Evaluierung) unabhängig. 

Die Endabrechnung wird und muss in einem Gesamtbetrag erfolgen. Die derzeitige Zahlungsverzögerung ergibt sich aus dem Umstand heraus, dass der nunmehr weit erhöhte Betrag von unserer Seite budgetär nicht eingeplant war. 

Mit freundlichen Grüßen 

Buchhaltungsagentur des Bundes 
Dresdner Straße 89
A-1200 WIEN 

AMS-Endabrechnung, BUHAG 24. Oktober 2010
Kommentar Profil: Gefälschter "Schuldschein". Der Kursleiter von Venetia ging mit den behaupteten Ansprüchen gegenüber der Republik auf Investorenfang. 
AMS-Chef Buchinger sah sich gezwungen, eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien zu übermitteln. 
Die Leitung der Buchhaltungsagentur hatte zu dieser Zeit Ministerialrat I. vom BM für Finanzen. 
Johanna Moder war - von den Medien gänzlich unbeachtet - ihrer Funktion als Leiterin der Buchhaltungsagentur enthoben worden. 
Es war übrigens im Juli 2008. Da hat der Finanzminister (ÖVP) Neuwahlen mit dem Motto "ES REICHT" ausrufen müssen. 

Eine gefälschte Endabrechnung über 16 Mio Euro

Die Buchhaltungsagentur des Bundes (Abteilungsleiter Wolfgang Wipplinger) stellt die gefälschte Endabrechnung über 16 Mio Euro und verspricht Neuaufträge in Höhe von 36 Mio Euro. Mit diesen gefälschten Schuldscheinen geht Datzer (Kursinstitut Venetia) auf Investorenfang.

Die Geldbeträge in Worten:
16 Mio Euro: Sechszehn Millionen Euro
36 Mio Euro: Sechsunddreißig Millionen Euro

Mach NOCH MEHR GELD, Wippi.....A bisserl was geht immer......

Dienstag, 30. September 2008

Magister B. - a pattern alumni

Per heutigen Beschluss wird der ehrenwerte Herr Mag.H. Brandl - zuletzt im Büro unseres überaus geschätzten Vizekanzlers und Noch-Finanzministers Mag. W. Molterer tätig - zum neuen Leiter der Buchhaltungsagentur bestellt. Er darf seine Tätigkeit bereits im November 2008 aufnehmen. Bis dahin hat der derzeitige Leiter Ihle plus Team sicher alle Spuren auf den angeblich so sicheren SAP-Systemen der Bundesbuchhaltung verwischt.

Über Brandl sagt der grüne Abgeordnete Öllinger Folgendes:

1. Herr Brandl war zwischen 2001 und 2003 Präsidialchef im BM für Verkehr, Innovation und Technologien. Er hat in seiner Dienstzeit die Weisungsfreiheit der Revisionsabteilung dieses Ministeriums einfach abgeschafft.
2. Herr Brandl war ab 2003 im BMF mit der Gründung der Buchhaltungsagentur und der Beseitigung unliebsamer Beamter beschäftigt.
3. Herr Brandl war ab 2003 Staatskommissär bei der Großbank Bawag/PSK.
4. Herr Brandl hat im BM für Finanzen die Schwärzung der Akten für den Eurofighter-Ausschuss verfügt.
5. Herr Brandl vertritt die Meinung, dass die interne Revision in der Buchhaltungsagentur nur für die Überprüfung der technischen Belange der SAP-Systeme zuständig sei.
6. Herr Brandl vertritt die gesetzwidrige Ansicht, dass das BM für Finanzen nicht die Aufsichtsbehörde für die Buchhaltungsagentur ist.
7. Herr Brandl hat die Fachaufsicht im BM für Wirtschaft und Arbeit, die die Geldflüsse das Arbeitsmarktservice Österreich betreffend kontrollieren sollte, aufgelöst.

Häuptling "Klares Wasser" zeigte sich sehr zufrieden.

Dienstag, 26. August 2008

Ein interimistischer Leiter für die Buchhaltungsagentur

Johanna die Große scheint vom Erdboden verschwunden zu sein. Offenbar sind ihr die Millionenverschiebungen zu heiß geworden und sie wurde kurzfristig in das "Glückliche Tal" abkommandiert.

Da bietet sich als Interimistischer Leiter für die ehrenwerte Buchhaltungsagentur kein Geringerer als Herr Ministerialrat I. aus dem Bundesministerium für Finanzen an.

Per Beschluss vom 26. August 2008 wird Herr I. CMC (was immer das heißen mag) zum zwischenzeitlichen Leiter der Buchhaltungsagentur bestellt.
Dieser Herr hat alles bestens im Griff - hat er doch in ehrenwerter Weise die Arbeit des am 11.11.2003 ach so unglücklich ums Leben gekommenen MR Schweinhammer im BMF (Elektronischer Zahlungsverkehr der Republik Österreich) übernommen.

Auch dieser Herr ist bereits im glücklichen Tal auf seine Vertuschungsaufgaben bestens vorbereitet worden.

Montag, 14. Juli 2008

Venetia-Kursleiter möchten ihr Honorar

Das Nachrichtenmagazin Profil berichtet zum 1. Mal über die Zahlungsschwierigkeiten des AMS-Kursinstitutes Venetia. Man sieht in einem großen Artikel die armen Kursleiter, die auf Tausende von Euros warten - AlleinerzieherInnen, Neue Selbständige etc....

Die Spö ist weiterhin eifrig bemüht, die Ehrungen an Kurt Datzer unter den Tisch zu kehren. Ausserdem hat der ÖVP-Finanzminister Molterer ja vor einer Woche gemeint "Es reicht" und die Österreicher müssen am 28. September schon wieder wählen gehen.

Häuptling Klares Wasser hilft beim Wahlkampf. Versprochen ist versprochen.

Donnerstag, 13. März 2008

Leistungen des SAP-Kompetenzzentrums Wien

Seit dem Jahre 2001 liefert und betreibt das SAP-CCC des BRZ für die österreichische Bundesverwaltung die Standard-Software und E-Business Lösung SAP zur Abwicklung der Budgetplanung, des Budgetvollzugs und der betriebswirtschaftlichen Geschäftsprozesse (mittels Live Kit Composer als Schulung für die Beamten und Beamtinnen) 

Das Haushalts- und Rechnungswesen des Bundes wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen mittels Einsatz der Standard-Software R/3 sowie mittels Ausrichtung der Haushaltsmanagement-Prozesse des Bundes nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen im Sinne einer Konzernorganisation als Basis für New Public Management reorganisiert.


  • 1998 - 2000: Projektentwicklung in Wien, Florida, Kalifornien, BRD
  • 2001 - 2004: SAP-Rollout in alle Bundesministerien und nachgeordnete Dienststellen Republik Ö
  • ab 2004: Laufend funktionale Erweiterungen, "Entsorgung" von KritikerInnen 


Das Customer Competence Center betreibt und entwickelt seit Dezember 1999 für seine Kunden, die österreichischen Bundesministerien, Obersten Organe, Universitäten, nachgeordnete Bundesdiensstellen die Standard-Software und E-Business-Lösung sap mit einer Vielzahl von Funktionen, wie z.B.

Budgetmanagement 
Finanzwirtschaft 
Kostenrechnung 
Leistungsrechnung 
Personalmanagement 

zur Unterstützung und Abwicklung der betriebswirtschaftlichen und personalwirtschaftlichen Geschäftsprozesse.

Vorteile und Nutzen:

  • Personalkosteneinsparungen 
  • Verbessertes Liquiditäts-Management (auch liquidieren von Human Resources?) 
  • Vermeidung von Eigenentwicklungen 
  • Einheitliches Haushalts- und Rechnungswesen 
  • Standardisierung vieler Prozesse 
  • Erhöhung der Gebarungssicherheit 
  • Verbesserung der Datenaktualität 
  • Verbesserung der Datenqualität
  • Verbesserung von Ungereimtheiten bei Datenschnittstellen zu Altsystemen 
  • Vermeidung von Insellösungen 

Datenblatt März 2008, Quelle: Brz GmbH 
Verwendete SAP-Module und Funktionalitäten: 

  • EA-PS: Haushaltsmanagement 
  • FI: Finanzbuchhaltung 
  • CO: Kostenrechnung 
  • MM: Materialwirtschaft 
  • PS: Projektsteuerung 
  • Solution Manager (mit Direktleitung nach Clear Water und Walldorf) 
  • Archivierung (mit IXOS-Back-End) 
  • Workflow z.B. zu ELAK (Elektronischer Akt) 
Kennzahlen 

Projektvolumen: 46, 5 Mio € (exkl. Provisionen für Mitschneider und Mitschneiderinnen) 

Betriebsvolumen / Jahr: 7, 6 Mio € 

Ressortnutzen /Jahr: 41 Millionen Euro (exklusive Bestechungsgelder) 

Anzahl SAP-Produktivmandanten: 33 SAP-Mandanten 

Anzahl User und UserInnen: 4000 (zum Stichtag 1. März 2008) 

Schnittstellen zu externen Systemen: 45 Schnittstellen (mit besonders geschulten Admins) 

Betriebszeiten: 7 mal 24 Stunden 

Betreuter Dialogbetrieb (mit Abgleich der Manipulationen): Mo bis Fr 7 bis 17 Uhr 

Dauer/ Wartungsfenster: 6 Stunden (nur so kurz um alle Tarnungen und Täuschungen zu überprüfen?) 

Online-Sicherung: täglich (Abgleich mit Cl.Water?) 

Offline-Sicherung: wöchentlich (Abgleich mit Hemet Base?) 

Anzahl Buchungskreise: 200 (Wer hat hier noch den Überblick, Konzerne laufen auf einem Mandanten) 

Anzahl Lieferanten und Kunden: 108.000 (so viele Günstlinge???) 

Anzahl Transaktionen pro Jahr: 60 Mio Transaktionen (da kann man viel vertuschen, vor allem beim Zahlungsverkehr, Anmerkung der Redaktion) 

Aktuelle funktionale Erweiterungen: 
  • Anlagenbuchhaltung 
  • E-Shop 
  • Kassabuchführung neu 
  • System Landscape Optimization 
Kontakt: 

Bundesrechenzentrum GmbH
Otmar H. 
Tel: 01-71123- 2625 
www.brz.gv.at 
A-1030 Wien
Hintere Zollamtsstraße 4 

Copyright: Brz 2008 



Freitag, 22. Februar 2008

J.M. - Chief Financial Officer der Republik Österreich

Ja Frauen haben es in Österreich an der Spitze nicht so leicht. Eine rühmliche Ausnahme ist hier die Geschäftsführerin der Buchhaltungsagentur des Bundes, die sich als "Leitende Finanzbeamtin der Republik Österreich" im noblen Palais Trautmannsdorf einer hochkarätigen Diskussion stellt.

Bernhard Madlener, DER STANDARD, Printausgabe, 23./24.2.2008:

Johanna Moder (Buchhaltungsagentur des Bundes) als "CFO der Republik Österreich" machte klar, dass ihre Job-Description danach verlange, "das Geschäft sehr gut kennen zu müssen". Er/Sie müsse gleichermaßen Bescheid darüber wissen, was bei den Banken und beim Kunden passiert.

Da meldet sich wirklich eine äußerst kompetente Person zu Wort. Einige Monate später will Frau Moder nichts mit der Buchhaltungsagentur zu tun haben, obwohl sie jahrelang deren Geschäftsführerin war. Eigenartig!
Bitte mach doch etwas mehr Geld - Johanna. Sonst wird der Häuptling Klares Wasser aber sehr böse werden.

Dienstag, 8. Januar 2008

Haushaltsverrechnung sicher und günstig: Erweiterte Effizienz durch die Zusammenführung der zwölf SAP-Systeme auf ein System

Haushaltsverrechnung sicher und günstig - Erweiterte Effizienz durch die Zusammenführung der zwölf SAP-Systeme auf ein System 

Für die datentechnische Haushaltsverrechnung der österreichischen Ministerien und Obersten Organe der Bundesverwaltung hat das BRZ für das Bundesministerium für Finanzen (BMF) zwölf SAP-Systeme betrieben. Auf diesen zwölf (12) Systemen liefen insgesamt 30 Mandanten (= Kapitel der Bundeshaushaltsverrechnung), welche eine organisatorische Untergliederung der einzelnen Ressorts darstellen.

BRZ Direkt 1/2008 Haushaltsverrechnung sicher und günstig 

Die Zusammenführung der SAP-Systeme: 

Mit dem Ziel, die Betriebskosten erheblich zu reduzieren, startete im April 2007 das Projekt "Systemzusammenführung HV-SAP" in der Abteilung SAP-Entwicklung des Bundesrechenzentrums. Die bislang zwölf Systeme wurden zusammengeführt, um die insgesamt 30 Mandanten künftig auf einem System zu betreiben. Als technischer Partner fungierte die Firma EINS.

BRZ Direkt 1/2008 Haushaltsverrechnung sicher und günstig 

Die Zusammenführung der SAP-Systeme: 

Zur Umsetzung des Projekts diente die SNP TCW Workbench. Dieses Tool liest Daten aus den Tabellen der Quellsysteme aus, um sie anschließend ins neue System einzuspielen. Dabei können auch gezielt Anpassungen und Änderungen in bestimmten Parametern vorgenommen werden. In diesem Fall war dies jedoch nicht notwendig, da die DATEN EINS ZU EINS INS ZIELSYSTEM ÜBERNOMMEN WURDEN (?). Darüber hinaus archiviert das Tool ein Log-File, in dem alle Vorgänge genau aufgezeichnet und vermerkt sind.

Für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts stellten sich zwei ganz wesentliche Herausforderungen:
  • Das Datenvolumen, welches innerhalb eines verlängerten Wochenendes von den bestehenden zwölf Systemen auf das Zielsystem zusammengespielt wurde, war sehr groß. 
  • Das HV-SAP-Verfahren ist in ein äußerst komplexes Netzwerk von Umfeldsystemen eingebunden. Das erforderte die Koordination von mehreren Teams. Erschwerend kam die sehr kurze Projektdurchlaufzeit von lediglich sieben Monaten hinzu. 

Die Vorteile der Zusammenführung der HV-SAP-Systeme: 

Die Zusammenführung der SAP-Systeme bringt einen wesentlichen Nutzen mit sich. Die Betriebskosten werden reduziert, da die Betreuung der SAP-Basis nur EIN SAP-System statt ZWÖLF SAP-Systeme verwaltet. 
Die Fehleranalyse und Fehlerbehebung (bzw. Vertuschung) sind für nur ein System ebenfalls kostengünstiger und vor allem einfacher, was den Betrieb erheblich sicherer gestaltet. Releasewechsel können künftig einfacher und schneller an einem Wochenende durchgeführt werden. Ebenfalls vorteilhaft ist die jetzt einheitliche Systemausprägung von BUSINESS WAREHOUSE (BW), Personalmanagement (PM) und Haushaltsverrechnung (HV). 

Das Ergebnis 

Die Zusammenführung der SAP-Systeme wurde termingerecht abgewickelt und nach dem Umstellungswochenende (Herbst 2007) konnte sofort produktiv auf dem konsolidierten System gearbeitet werden. Bei dem im Mai 2008 stattfindenden HV-SAP Releasewechsel muss nur noch ein System gewechselt werden und somit werden weitere Kosteneinsparungen erreicht." 

Kommentar/ Frage der Redaktion: Was wurde bei dieser Systemzusammenführung wieder an Budget-Daten der Republik Ö manipuliert und welche MitwisserInnen mussten wieder dran glauben? 

Mittwoch, 2. Januar 2008

Das Geldkarussell dreht sich - mach noch mehr Geld Wolfi

Der Jahreswechsel in Wien ist gut über die Bühne gegangen. Die Hexen, Zauberer, Astrologen haben die Menschen nieder geschwätzt mit ihren Prognosen. Das Neujahrskonzert sahen viele Musikbegeisterte in aller Welt. Österreich, das Land der Musik, das Land von Mozart, Schubert, Strauss hat wieder einmal international gepunktet. Es ist alles, alles in wunderbarer Ordnung.

Auch unserem Hauptdarsteller Wolfi in der Buchhaltungsagentur geht es jetzt ein bisschen besser. Die Schuldscheine wurden an die zornigen Gläubiger verschickt.

Das Geldkarussell:

Herr Wipplinger (BHAG) setzt mit Hilfe seiner angeblich völlig ahnungslosen Assistentin Frau K. ein schwindelerregendes Geldkarussell in Gang. Über das bundeseigene Bankkonto der Arbeitslosenversicherung, auf das er Zugriff hat, hat Wipplinger zwischen Januar und September 2008 mindestens Zahlungsanweisungen in der Höhe von 16,5 Millionen Euro getätigt.

Exkurs: Das Geld vom AMS wird in Österreich nie wieder auftauchen. Von den 16,5 Millionen Euro gingen insgesamt 3,6 Millionen Euro direkt auf das Konto von Kurt Datzer. 4,4 Millionen Euro wanderten zu Investoren in Österreich, Dänemark und der Slowakei. 8,5 Millionen Euro flossen auf ein Konto der Wiener Privatbank AG, Tochter der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich.