Freitag, 13. Juli 2007

VENETIA zahlt seine Angestellten nicht

Die „Kammer für Arbeiter und Angestellte“ versucht die Insolvenz von „VENETIA“ durch zu setzen. Es geht um Ansprüche von 42 ehemaligen Dienstnehmern von Venetia in Höhe von rund einer halben Million Euro. GF Datzer von Venetia gelingt es, dem Konkursrichter am Handelsgericht Wien immer neue Fristen abzuringen – auch, weil er Schuldscheine der Republik über mehrere Millionen Euro vorlegen konnte.

Anmerkung: Das Kursinstitut VENETIA im 12. Gemeindebezirk von Wien hat über Jahre EDV-Kurse, BWL-Kurse und Kurse zur Bildung von Persönlichkeit von Arbeitslosen ("Soft Skills") ausgeschrieben und von der Republik Österreich hochgeehrt viele Millionen Euro für die Abwicklung erhalten.

Freitag, 6. Juli 2007

Ein AMS-Schuldschein in Höhe von € 1.792.826,79

Es ist ein warmer Sommertag in Wien. Die Schulferien haben bereits begonnen, auch in den südlichen Bundesländern freut man sich auf den Ferienbeginn. Im Radio warnt man vor der Reiselawine Richtung Süden.
In seinem Büro in der Dresdener Straße, im 20. Wiener Gemeindebezirk (nicht unbedingt die nobelste Gegend) unterzeichnet der Buchhalter der Bundes-Buchhaltungsagentur Wolfgang W. eine Bestätigung an eine Schweizer Firma über Verbindlichkeiten des AMS Österreich gegenüber VENETIA in Höhe von € 1.792.826,79 Euro.

Was sonst noch geschah in diesem ansonsten ruhigen Juli 2007:
Peter Lebinger (Mühlethaler und Partner) kauft die Forderungen von Kurt Datzer/ Venetia. Zu diesem Zeitpunkt sind laut Lebinger noch keine Anzeichen eines Konkurses bei Venetia sichtbar.

Ps: Dieser Sommer 2007 war in Österreich nur nach außen hin ruhig. Im Inneren gärte es schon. Im Mai 2007 hatte die Bayerische Landesbank zu einem weit überhöhten Preis die Kärntner Landesbank Hypo-Alpe-Adria gekauft.
Dies war für die ONLINE-Ausgabe der deutschen Zeitung "DIE ZEIT" Anlass genug, einen interessanten Artikel mit dem Titel "Kaufen-verkaufen-verschwinden" zu publizieren. Darin geht es um nichts Geringeres als die ehrenwerten Immobiliengeschäfte der Hypo, des Bundeslandes Kärnten und seines feschen Landeshauptmannes in Istrien.(Anmerkung: Istrien wurde über Jahrhunderte von den Habsburgern regiert und ist eine sehr schöne Halbinsel am Meer)