Freitag, 29. Juni 2007

Wolfgang W., Kurt D. und BELLA VENETIA

Wolfgang Wipplinger war früher ein kleiner unauffälliger Buchhalter im Bundessozialamt. Häuptling KLARES WASSER hat ihm ein großes Angebot gemacht:
Er werde in der Buchhaltungsagentur Abteilungsleiter, wenn er es schafft, Schuldscheine zu Ungunsten der Republik Österreich zu fälschen und Millionen aus Geldern des Arbeitsmarktservice auf Konten in Liechtenstein, der Schweiz, Ecuador, Florida und Kalifornien zu überweisen.
Ganz nebenbei war Herr Wolfgang Wipplinger auch noch im Aufsichtsrat der Wohnbaugenossenschaft WienSüd. Wer weiß, was er hier alles gemacht hat.

Eine besondere Freundschaft verband Herrn Wipplinger mit Herrn Kurt DATZER, Geschäftsführer des Fortbildungsinstitutes VENETIA in Wien. Dort wurden Hunderte, Tausende Arbeitslose in mehr oder weniger sinnvolle Kurse geschickt.

Spätestens ab Mitte 2007 beginnt Wolfgang Wipplinger (früher Buchhalter im Bundessozialamt, außerdem Aufsichtsrat der Wohnbaugenossenschaft „WienSüd“) falsche Schuldscheine zu fabrizieren – mit dem Stempel der Bundesbuchhaltungsagentur der Republik Österreich. Diese Schuldscheine überreicht er als besondere Geschenke an Venetia-Chef Kurt Datzer, der sie im Geldkarussell weiterreichte und zu verkaufen versuchte.
Angeblich hat die Leitung des Arbeitsmarktservice Österreich seit 2005 von diesen Machenschaften gewusst. Zumindet behauptet dies der grüne Nationalratsabgeordnete Karl Öllinger.

Für Häuptling "Klares Wasser" ist in diesem Sommer 2007 noch alles in bester Ordnung, die Millionen aus Österreich kommen über Zwischenkonten in der Schweiz und Liechtenstein regelmäßig bei der Kassa für den großen Krieg an.